Was kostet ein Hängefördersystem?

Faktoren, die den Preis beeinflussen

  • Streckenlänge und Ausführung. Schienen, Aufhängung, Kurven, Weichen, Höhenunterschiede und Montage beeinflussen den Umfang des Systems.
  • Anzahl der Stationen und Funktionen. Be- und Entladen, Montage, Heben und weitere Funktionen beeinflussen den Bedarf an Mechanik, Werkstückträgern und Steuerung.
  • Kapazität und Pufferbedarf. Gewünschte Kapazität, Takt und Puffervolumen bestimmen u. a. Streckenlänge, Anzahl der Wagen und den Systemaufbau.
  • Gewicht und Abmessungen des Förderguts. Die Systemklasse – von Light Duty bis Extreme Duty – wird anhand von Gewicht, Format und Handhabungsanforderungen des Förderguts gewählt.
  • Automatisierungsgrad und Flusssteuerung. Manuelle oder automatisierte Abschnitte, Power & Free, Identifikation und weitere Funktionen beeinflussen die Komplexität des Systems.
  • Steuerungssysteme und Integrationen. Der Bedarf reicht von einer grundlegenden SPS-Steuerung bis hin zu einer vollständigen OCS DC mit SCADA, Datenerfassung und Integration in andere Produktionssysteme.
  • Installation und Produktionsumgebung. Auch die Gegebenheiten des Gebäudes, Sicherheitsanforderungen, der Installationsort und die Möglichkeit, die Arbeiten in Etappen durchzuführen, beeinflussen die Kosten.

Kosten über die Zeit – nicht nur die Investition

Die Investitionskosten sind nur ein Teil des Gesamtbilds. Die reibungsbasierten Systeme von OCS sind ketten- und ölfrei und haben einen geringen Wartungsbedarf. Der abschnittsbasierte Betrieb ermöglicht zudem, den Energieeinsatz bedarfsgerecht anzupassen. Freigewordene Bodenfläche hat ebenfalls einen hohen Wert: Fläche, die nicht gebaut, beheizt oder gemietet werden muss. Wie CAPEX, OPEX und Produktionskosten zusammenhängen, beschreiben wir ausführlicher auf der Hängeförderseite.

Häufige Fragen zu Preis und Angebot

Der Preis hängt u. a. von der Streckenausführung, dem Kapazitätsbedarf, dem Lastgewicht, der Anzahl der Stationen, dem Automatisierungsgrad, dem Steuerungssystem und den Installationsbedingungen ab. Zwei Systeme mit gleicher Streckenlänge können sich daher preislich deutlich unterscheiden. Für ein verlässliches Angebot müssen wir zunächst Ihren Materialfluss und Ihre Anforderungen verstehen.

Der Lieferumfang wird projektbezogen angepasst und im Angebot klar spezifiziert. Er kann z. B. Projektleitung, Konstruktion, mechanische Ausrüstung, Werkstückträger, Steuerungssystem, Installation und Inbetriebnahme umfassen.

Der Wartungsbedarf hängt u. a. von Systemtyp, Komplexität, Betriebszeit und Einsatzumgebung ab. OCS-Systeme sind ketten- und ölfrei und haben generell einen geringen Wartungsbedarf. Je nach Systemvoraussetzungen empfehlen wir in der Regel regelmäßige Kontrollen, meist einmal pro Jahr. Wir bieten mehrere Serviceprogramme: Mit OCS Prevention wird die vorbeugende Wartung geplant, während Optimization und Emergency durch Optimierung und Support bei akuteren Bedarfen ergänzen.

Die Lieferzeit hängt u. a. von Größe, Komplexität und Installationsbedingungen des Systems ab und wird im Angebot angegeben. Das Projekt umfasst in der Regel Vorstudie, Konstruktion, Fertigung, Installation und Inbetriebnahme. Die Installation kann oft in Etappen erfolgen, um die Auswirkungen auf die laufende Produktion zu minimieren.

Gewicht und Abmessungen des Förderguts, gewünschte Kapazität, eine Layoutzeichnung und eine Beschreibung des Flusses. Auch Betriebszeiten, Arbeitsstationen, Pufferbedarf und die Gegebenheiten des Gebäudes können relevant sein. Auf dieser Basis können wir einen Lösungsvorschlag ausarbeiten. Angebot über die Kontaktseite anfordern.

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Lächelnde OCS-Mitarbeiter an der Produktionslinie